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  Fakten  
 

Unsere Genossenschaft wurde 1897 gegründet und hat ihren Ursprung in Mülheim. Durch Zusammenschlüsse mit verschiedenen kleinen Genossenschaften erhielt sie ihre heutige Größe und Form. Die gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnraumversorgung der Mitglieder ist das oberste Satzungsziel.

Derzeit umfasst unser Wohnungsbestand 2.880 Wohnungen, von denen der Großteil freifinanziert ist. 28 Gewerbeeinheiten und 850 Garagen bzw. Stellplätze runden den Bestand ab. Die Genossenschaft beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter/innen im kaufmännischen, technischen und gewerblichen Bereich (Unser Team).

Der Geschäftsbetrieb der Genossenschaft erstreckt sich auf das rechtsrheinische Gebiet der Stadt Köln, namentlich die Stadtteile Brück, Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Höhenhaus, Mülheim, Ostheim, Poll und Vingst sowie auf die Stadt Rösrath.

Geschäftsstelle in Köln-Dellbrück


Unsere Geschäftsstelle in Köln-Dellbrück,
Dellbrücker Mauspfad 318
   
In Köln-Dellbrück sowie in Rösrath-Forsbach befinden sich unsere drei Seniorenwohnanlagen. Es handelt sich hierbei nicht um Pflegeeinrichtungen, sondern um Wohnraum (Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen), der seniorengerecht ausgestattet ist und über eine Notrufeinrichtung verfügt. Eine Vermietung kann an Personen mit einem Mindestalter von 60 Jahren erfolgen, die im Besitz einer gültigen Wohnberechtigungsbescheinigung sind.

In der Seniorenwohnanlage In der Gansau 9-15 in Köln-Dellbrück ist unser Dellbrücker Kurbad beheimatet. Dort finden Sie unseren medizinischen Badebetrieb.


Geschäftsbericht 2015 im pdf-Format
 

Geschichte

Die
GWG 1897 wurde unter ihrem früheren Namen "Mülheimer Spar- und Baugenossenschaft" am 27. September 1897 in das Genossenschaftsregister eingetragen. Mülheim war zu diesem Zeitpunkt noch eine eigene Stadt, die durch die stetige Industrialisierung eine sehr hohe Zuwanderungsrate verzeichnen konnte.

Durch die frühere Hinterhofbebauung waren die Lebensbedingungen zur damaligen Zeit sehr schlecht, und die Gründer unserer Genossenschaft machten sich die Schaffung von sozialem und hygienischem Wohnraum zum Ziel.

Bis zum Jahre 1900 schaffte es die Genossenschaft 12 Wohnhäuser zu errichten. Unter anderem wurde eines davon auf der Weltausstellung in Paris mit einem Preis ausgezeichnet.

Bedingt durch den 1. Weltkrieg musste das primäre Ziel, die Schaffung von Wohnraum, eingestellt werden. Bis zum Jahre 1929 waren jedoch schon 404 Wohnungen erstellt, doch die Bautätigkeit musste wegen der Weltwirtschaftskrise, die im Jahre 1929 begann, erneut eingestellt werden. Während diesen schweren Zeiten beschränkte sich die Tätigkeit der Genossenschaft auf die Verwaltung des bereits errichteten Bestandes. 1937, als unsere Genossenschaft schon 40 Jahre Bestand hatte, verfügte man über 453 Wohnungen, und die Mitgliederzahl war auf 612 angestiegen.

Im Jahre 1942, 3 Jahre nach Ausbruch des 2. Weltkrieges, mussten viele Genossenschaften zwangsfusionieren.

Darunter auch die "Mülheimer Spar- und Baugenossenschaft", die mit vier weiteren Genossenschaften aus dem rechtsrheinischen Bereicht fusionierte. Der Name dieser neuen Genossenschaft war "Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft 1897 Köln rrh. eGmbH". Diese neue Genossenschaft hatte einen Bestand von 847 Wohnungen und insgesamt 1100 Mitgliedern.

Am 31. Mai 1942 fielen die ersten Bomben auf Häuser unserer Genossenschaft. Der Großangriff am 3. Juli 1943 zerstörte mehr als die Hälfte der Wohnungen total. Fast ein Drittel der Wohnungen waren so beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnbar waren. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden die noch bewohnbaren Wohnungen durch die Alliierten beschlagnahmt.

Bis 1954 wurde der gesamte Bestand unserer Genossenschaft wieder aufgebaut.

Zwischen den Jahren 1954 und 1974 konzentrierte man sich auf den Bau von Eigenheimen, die dann an feststehende Kaufbewerber verkauft wurden. Diese Art des Eigenheimbaus erstreckte sich auf die Stadtteile Dellbrück, Poll und Dünnwald sowie Bergisch-Gladbach und Kürten. Auch im Werkswohnungsbau war man in dieser Zeit tätig. Als private Bauherren um Hilfe bei der Erstellung privater Eigenheime baten, wurde unsere Genossenschaft zusätzlich als Baubetreuer tätig.

Durch die Änderung des Genossenschaftsgesetzes wurde 1975 der Zusatz "eGmbH" durch den Zusatz "eG" ersetzt, so dass der heutige Name "Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft 1897 Köln rrh. eG" entstand.

In den Jahren 1981 und 1986 fusionierte unsere Genossenschaft mit zwei weiteren Genossenschaften, diesmal allerdings nicht unter Zwang, so dass sich der Bestand weiter auf den Stadtteil Brück und die Stadt Rösrath vergrößerte.

Um die langfristige Vermietbarkeit unseres Bestandes nachhaltig zu sichern, werden wir neben einzelnen Neubautätigkeiten unsere Anstrengungen im Bereich der Instandhaltung und Modernisierung fortsetzen. Diese Maßnahmen sichern und verbessern unsere Wettbewerbsfähigkeit und helfen uns, den sich stetig ändernden Anforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden.


Wichheimer Straße
Preisgekrönt 1900


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